2010 - DIE MACHT DER PHANTASIE


Die Macht der Phantasie

Anfang Mai bis Mitte November 2010 

"DIE MACHT DER PHANTASIE"

Grenzüberschreitende, manieritisch-phantastische Kunst

Kuratoren:  

Hanno Karlhuber & Francesca Gräfin Pilati von Thassul

ZUM BEGRIFF DER PHANTASIE

Der Begriff Phantasie ist eng mit dem Bildhaften verknüpft.(griech.: φαντασία phantasía – „Erscheinung“, „Vorstellung“, „Traumgesicht“, „Gespenst“) . Er kann aber auch auf sprachliche und logische Leistungen  bezogen werden. Um einen Satz bilden zu können bedarf es nicht nur der Logik, der Grammatik, sondern auch der Idee, der Vorstellungskraft. Leider wird heute dieser Begriff oft abwertend gebraucht im Sinne des "Nicht-Realisierbaren", also im Gegensatz zur Realität des Alltagslebens. Die Phantasie scheint in weiten Bereichen der Kunst vorbehalten; ob in der bildenden Kunst, der Posie, dem Film oder der Musik.

Die Sonderausstellung 2010 auf Barockschloss Ruegers widmete sich der Macht der Phantasie. Die Phantasie als Flucht, als Utopie, als Traumbild, aber auch als Werkzeug des Denkens im Sinne der Vorstellungskraft die wir brauchen um Ängsten und Wünschen zu begegnen.

Unter dem Titel die Macht der Phantasie soll die Ausstellung zeigen, dass die phantastische Kunst über Jahrhunderte ein Bestandteil der Kunstgeschichte war und dass auch heute, neben der sogenannten Moderne, zahlreiche Künstler in verschiedenen Ländern sich dieser Kunst verschreiben. Zur phantastischen Kunst zählen wir den Surrealismus, den Phantastischen Realismus, Formen der visionären Malerei und auch des magischen Realismus. Dr.Gustav René Hocke (1908- 1985) hat in seinem berühmten Buch die Welt als Labyrinth (Rowohlt Verlag 1957) beschrieben, dass die phantastische Kunst in den verschiedenen Ausprägungen der Kunstgeschichte lebte und auch heute noch lebt. Es soll dokumentiert werden, dass das Phantastische in der Kunst in vielfältiger Weise lebt.

Fritz Aigner, Selbstbildnis mit Rembrandt, Öl auf Leinwand
Fritz Aigner, Selbstbildnis mit Rembrandt, Öl auf Leinwand
Edgar Ende, Unter dem Eisenbahndamm, Öl auf Hartfaser, 50,7,x63 cm, 1948
Edgar Ende, Unter dem Eisenbahndamm, Öl auf Hartfaser, 50,7,x63 cm, 1948

 

Teilnehmende Künstler:

Fritz Aigner

Setsuko Aihara

Lilo Almog

Ernst Bruzek

Jehan Calvus

Patrizia Comand

Otfried Culmann

Salvador Dali

De Es Dieter Schwertberger

Edgar Ende

Michael Engelhardt

Benedetto Fellin

Leonor Fini

Christian Flora

Ernst Fuchs

Richard Fuchs

Peter Gric

Uwe Grossu

Wolfgang Harms

Claus D. Hentschel

Fritz Hörauf

Lukas Kandl

Hanno Karlhuber

Peter Klitsch

Lubo Kristek

Luigi La Speranza

Dina Larot

Michael Maschka

Tamara Ralis

Kurt Regschek

Reon

Jolanda Richter

Christine Rieder

Viktor Safonkin

Elke Wassmann

Wessi Benderlieva Karlhofer

Woldemar Winkler

Christoph Winkler

Siegfried Zademack