2011 - L'Ange Exquis


KUNSTAUSSTELLUNG MIT SURREALISTISCHEN MALERN AUS GANZ EUROPA

Von 20. April – 15. November 2011

Ein Schwerpunkt der Ausstellungstätigkeit war der phantastischen Kunst. gewidmet. So wurde 2011 Lukas Kandl  mit seiner Künstlergruppe " Libellule "unter dem Projekttitel "L´ Ange Exquis" (Erlesener Engel) präsentiert.

 

 

 

"Angels` school" - oil/canvas Lukas Kandl 2008
"Angels` school" - oil/canvas Lukas Kandl 2008
F u..L Kandl, G.Pilati, Karlhuber
F u..L Kandl, G.Pilati, Karlhuber

Kándl zählt heute zu den weltweit bekanntesten Vertretern des Phantastischen Realismus. Die Ausstellung „L´Ange Exquis“ („Erlesener Engel“) mit Kándls Künstlergruppe „Libellule – Magic Réalism“ (www.libelluleart.com) nahm 2006 ihren Auftakt im Grand Palais in Paris und war seither an verschiedenen Ausstellungsorten in Frankreich zu sehen, groß gefeiert von den französischen Kunstkritikern.

Bei der Wahl des Titels „Ange exquis“ ließ sich Kándl von den Surrealisten des frühen 20. Jahrhunderts –allen voran bei Jacques Prévert“ - und dem „cadavre exquis“ inspirieren. Damit wird eine im Surrealismus entwickelte spielerische Methode, dem Zufall bei der Entstehung von Bildern Raum zu geben, bezeichnet. Ganz als Art visuelles Gegenstück zur „écriture automatique“, dem „automatischen Schreiben“, zumal auch die „cadavre exquis“ überraschende Botschaften vermittelt. Kándls zeigt diese Bedeutung anhand eines Wortspiels mit seinem französischen Titel „être ange, étrange“ („Engel sein, fremd/ fremdartig/ wundersam/ erlesen sein“).

Kándl verweist dabei auch auf das künstlerische Wirken der Surrealisten im Rahmen der Gruppenausstellung: Jeder Künstler verwirklicht einen Teil des monumentalen Gesamtwerks, ohne zu wissen, was am Ende dabei herauskommt. Den Künstlern wurde lediglich das Motto und das Format mit einer sich durch alle Werke ziehende verbindenden Linie auf halber Höhe vorgegeben. So kann jeder seine ureigene Kreativität ausleben und sich zugleich vom Wirken der Künstlerkollegen inspirieren lassen.

Kándls Ziel und Anliegen ist es, die Phantastische Malerei in Europa und der ganzen Welt nachhaltig zu fördern: Durch die Zusammenarbeit der verschiedenen Surrealisten wird ein unvergleichliches Gesamtkunstwerk – im Bereich des Surrealismus‘ bis dato einzigartig – geschaffen. Da je nach Ausstellungsort die ausstellenden Künstler variieren, ergibt sich immer wieder ein neues Ganzes. Der Zusammenhalt, der Gruppengeist zwischen den Künstlern spielt dabei für Kándl eine wesentliche Rolle. In „Ange exquis“ versammelt Kándl die besten Künstler aus der phantastischen, surrealistischen, imaginären und visionären Malerei. Zu den beteiligten Ausstellern zählen neben Organisator Lukás Kándl insgesamt 27 Künstler aus insgesamt 15 Nationen aus Europa und den USA: aus Frankreich Jean Pierre Alaux, Anne Bachelier, Yo Coquelin, Jean Bailly, aus Russland Sergej Aparin, aus Italien Patrizia Comand, Raffaele de Rosa, Vicenzo Cacace und Ugo Levita, Jeljko Djurovic aus Montenegro, aus Tschechien Peter Gric, Ales Krejca und Pavel Zacek, aus Serbien Zoran Ivanovic, Frank Kortan, Alexandrea Jontschewa aus Bulgarien, Martin-Georg Oscity aus der Slowakei, aus Polen Eli Tiunine, aus Spanien Vicente Arnas,Petre Velicu aus Rumänien, aus Weißrussland Alexej Ravski, Olivier Zappelli aus der Schweiz, der US-Amerikaner Kris Kuksi sowie aus Deutschland Siegfried Zademack, Hans-Peter Müller und Reinhard Schmid.

 

Zu dieser geschlossenen Ausstellung „L´Ange Exquis“  nahmen noch einige weitere Bildhauer und Maler und Malerinnen aus verschiedenen Ländern  teil, die sich dem Thema „Engel“ widmen.

So der Bildhauer  Florian Aigner, die Malerin Zorica Aigner, die Maler Luigi La Speranza, Helmut Kies, Ernst Steiner,  Hanno Karlhuber, Jolanda Richter  und Christian Flora aus Österreich, Christoph Winkler und Andreas Franz aus Deutschland, Jehan Chelu, aus Rumänien,  Mitsuyoshi Haruguchi aus Japan, Paolo Camiz, Fabrizio Riccardi und Jacona della Motta aus Italien, sowie Lorenz Grieder aus der Schweiz, Zdena Rehakova und Lubo Kristek aus Tschechien.