2014 - ZAUBER DER LANDSCHAFTEN


ZAUBER DER LANDSCHAFT - Traum und Wirklichkeit
Montage unter Verwendung eines Orginalbilds von Michael Krähmer (Foto des Barockschloss Ruegers)

1. Mai bis 16. November 2014

"ZAUBER DER LANDSCHAFT"

Traum und Wirklichkeit

 Künstler aus Russland, Deutschland, Tschechien und Österreich

Auf der Müllgrube der Zeiten, 1994, Assemblage, 250 × 130 × 30 cm
Auf der Müllgrube der Zeiten, 1994, Assemblage, 250 × 130 × 30 cm

In der Sonderausstellung 2014 „ZAUBER DER LANDSCHAFT“ auf Barockschloss Ruegers wurden verschiedene Aspekte der Landschaftsauffassung von heute gezeigt, wobei Künstler aus Russland, Deutschland, Tschechien der Slowakei und Österreich vertreten waren. Die tschechischen und slowakischen Künstler wurden von Frau Iveta K. Pavlovičová, Ph.D., die russischen Künstler von Herr Roman Fedchin und die deutschen und österreichischen Künstler von Herr Mag. Hanno Karlhuber kuratiert. Das scharfe innere Sehen der tschechischen und  slowakischen Künstler entschleiert die Blicke auf die Landschaft in der postmodernen Zeit und es bereichert die Thematik der Ausstellung um das inspirative Nachdenken, was alles zu einer Landschaft zählen kann.

Herr Roman Fedchin zeigte Anfang des Jahres 2014 eine Ausstellung russischer Künstler unter dem Titel: “Österreich aus dem Blickwinkel zeitgenössischer, russischer Maler” in Wien und einen Teil der Bilder anschießend auf Barockschloss Ruegers.

Die österreichischen Künstler  kommen aus der Phantastengemeinde um das Palais Palffy in Wien und zeigen völlig verschiedenartige Zugänge zur Landschaft, vom apokalyptischen, erzählerischen bis hin zum ethnographischen Aspekt.

Die Künstlergruppe "Neue Meister" aus Deutschland zeigt eine sehr hintergründige, realistische Auffassungsweise der Landschaftsmalerei

Das erste reine Landschaftsgemälde ohne jegliche Figuren ist das Bild Donaulandschaft mit Schloss Wörth, entstanden um 1522 von einem Maler der Donauschule, Albrecht Altdorfer.

Neben dem geographischen, wissenschaftlichen bzw. territorialen Landschaftsbegriff hat sich vor allem in der Kunst das Genre der Landschaftsmalerei etabliert. War die Landschaftsmalerei im Mittelalter Kulisse für biblisches oder mythologisches Geschehen, so war später die ideale Landschaft des Barock ,ein Sinnbild für Harmonie, die romantische Landschaft, ein Sinnbild für Befindlichkeit, die Landschaft der Impressionisten und der Expressionisten eine Entdeckung der Athmosphäre und des Ausdrucks.

Im 20. Jh. und heute sind in den Landschaftszitaten der Moderne vielfältige Auffassungsweisen zu finden. Bei unserer Ausstellung handelt es sich vor allem um surreale, imaginäre und phantastische Landschaften, aber auch um die österreichische Landschaft aus der Sicht russischer Künstler.

 Albrecht Altdorfer: Donaulandschaft mit Schloss Wörth, um 1522.
Albrecht Altdorfer: Donaulandschaft mit Schloss Wörth, um 1522.

 

Teilnehmende Künstler:

"Neuen Meister" aus Deutschland (Gerd Bannuscher, Roland Heyder, Joachim Lehrer, Michael Krähmer, Ines Scheppach, Siegfried Zademack)

 

Alla Bedina

Sergej Wolkow

Nikolaj Burtow

Ljubow Lesochina

Sergej Jewsin

.Alexander Schewtschenko

Jehan Calvus

De Es

Benedetto Fellin

Josef Hasenöhrl

Philipp Heckmann

Hanno Karlhuber

Herbert Pasiecznyk

Susanne Steinbacher

Timea Tallian

Udo Winkler

Karol Baron

Kurt Gebauer

Xénia Hoffmeisterová

Josef Kremláček

Lubo Kristek

Karel Nepras

Miroslav Netík

Vladimír Novák

Josef Liesler

Michal Šarše

Miroslav Štolfa

Karel Veleba

Jaroslav Vožniak

Silvia Ehrenreich

Vladimir Petrov Gladky

Rosi Grieder-Bednarik

Andrej Kasakov

Peter Klitsch

Marie von Liechtenstein

Moje Menhards

Katia Razumovsky.

Raffaele de Rosa

Diana Schwarzenberg

Anita Windhager